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Töne

Zwölf Töne, sieben Buchstaben - und warum nach dem letzten wieder der erste kommt.

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Auf der Seite davor ging es um einen einzelnen Klang und seine Tonhöhe. Die ist stufenlos - zwischen zwei Tönen liegen beliebig viele weitere. Musik braucht aber eine Auswahl, auf die sich alle einigen können. Diese Auswahl sind die zwölf Töne.

Der Abstand von einem zum nächsten heisst Halbton, und auf der Gitarre ist er das Greifbarste überhaupt: ein Bund. Ein Bund weiter ist ein Halbton höher, immer und auf jeder Saite.

Nach zwölf Halbtönen ist die Frequenz genau doppelt so hoch - und dann klingt der Ton wieder wie der Anfang. Nicht ähnlich, sondern so sehr wie derselbe, dass er denselben Namen bekommt. Dieser Abstand heisst Oktave.

Deshalb ist der Kreis unten kein Schmuck: Die Töne hören nicht auf, sie kommen wieder. Eine Liste hätte ein Ende, ein Kreis hat keins.

Die zwölf Töne

Jeder Schritt im Uhrzeigersinn ist ein Halbton - auf der Gitarre ein Bund. Sieben Töne haben einen eigenen Buchstaben, zwischen manchen von ihnen liegt noch einer.

Tipp die Töne an, so schnell du magst. Beim Sprung vom letzten zurück auf C hörst du, dass die Reihe wieder von vorne anfängt.

CStammton

Zwischen zwei Paaren liegt kein Zwischenton: zwischen E und F, und zwischen dem letzten Ton und C. Auf einem Klavier sind das die Stellen ohne schwarze Taste.

Warum sich die Namen wiederholen

Zwölf Halbtöne weiter oben liegt derselbe Ton noch einmal - mit doppelter Frequenz und demselben Namen. Man hört sofort, dass es dieselbe Sache ist, nur höher.

Wähl oben im Kreis einen Ton und hör dir beide Lagen an - erst einzeln, dann nacheinander.

Beide heissen C.

262 Hz und 523 Hz - genau das Doppelte.

Jetzt selbst hörenWelcher Ton war das - und ist es zweimal derselbe? Zwei Fragen zu genau dem, was hier steht.Zur Übung